Eine Festplatte ist ein Datenträger. Auf Ihm werden fast alle wichtigen Daten eines Notebooks gespeichert. Das Betriebssystem (Windows), Bilder, Texte, Musik, etc.
Die primäre Festplatte eines Notebooks erkennen Sie meist daran, dass sie mit C: bezeichnet wird.
Festplatten
haben innen runde Scheiben aus einem magnetischen Material. Diese Scheiben rotieren. Über ihnen schwebt ein Lese-/Schreibkopf, der auf unvorstellbar kleinen Flächen der Scheibe Nullen und Einsen schreibt oder liest.
Zwei Leistungsmerkmale sind bei Festplatten wichtig:
- Die Kapazität (Größe), meist angegeben in GB (Gigabyte)
- Die Geschwindigkeit, meist angegeben in Umdrehungen pro Minute (UPM oder RPM)
80 GB ist heute eine Mindestgröße für die Festplatte in einem modernen Notebook. 80 GB reichen für die meisten Privatanwender aus.
In leistungsfähigeren Notebooks sind oft größeren Platten eingebaut (z.B. 160 GB oder 240 GB). Inzwischen gibt es im PC-Bereich die ersten Platten mit 1000 GB (= 1 TB, 1 Terabyte). Diese werden auch im Notebook-Bereich nicht lange auf sich warten lassen.
Vergleichen Sie bei Ihrer Kaufentscheidung auch die Festplattengeschwindigkeit, falls diese angegeben wird. Schneller ist hier immer besser. 7200 UPM ist z.B. ein guter Wert.
Inzwischen gibt es auch so genannte Hybride Festplatten. Diese bestehen aus einer Mischung aus normaler Festplatte und einem Speicherchip. Der Chip fasst zwar oft nur 8 oder 16 GB (Im Gegensatz zu der Platte mit z.B. 240 GB). Er ist jedoch im Lese-Schreib-Zugriff wesentlich schneller, da keine physische Bewegung erzeugt werden muss, wie bei der rotierenden Scheibe. Dadurch braucht er auch weniger Strom. Hybride Platten haben zudem eine interne Intelligenz, die erkennt, welche Daten besonders oft benötigt werden. Diese werden dann auf dem Chip gelagert. Dadurch erreichen diese neuartigen Festplatten sehr gute Reaktionszeiten und hohe Geschwindigkeiten. |